Mit CO.SYNC werden zwei oder mehrere Versuchsfahrzeuge automatisch in beliebiger Anordnung zueinander gefahren und mittels Funkkommunikation hochpräzise aufeinander synchronisiert.
Diese Versuchskonstellation ist z.B. zur Programmierung von Fahrerassistenzsystemen künftiger Generationen wie Abbiegeassistenten oder Abstandsregelsystemen als Voraussetzung notwendig.
CO.SYNC - Prinzipaufbau
|
CO.SYNC basiert auf zwei oder mehr mit CO.DRIVE ausgerüsteten Fahrzeugen zum autonomen Fahren. Da beim automatischen Fahren zwar die fahrzeugeigenen Zustandsdaten eingeregelt werden, andere potentielle Versuchsteilnehmer jedoch nicht berücksichtigt werden, stellt CO.SYNC eine entsprechende funktionale Erweiterung dar. Über eine Funkverbindung werden die Daten der Einzelfahrzeuge auf ein spezielles Synchronisationsmodul übermittelt. Dieses generiert anhand der vom Anwender vorgegebenen Versuchskonstellation dynamische Sollwertvorgaben, die an die Fahrzeuge übermittelt werden. Eine optimale Synchronisation der Fahrzeuge aufeinander ist so trotz eventueller Störeinflüsse garantiert. |
![]() |
Einsatzbereiche
CO.SYNC kommt überall dort zum Einsatz, wo es besonders auf die Relativposition zweier Fahrzeuge zueinander ankommt, wie beispielsweise die Einhaltung eines bestimmten Abstandes. Ein weiterer Anwendungsbereich sind Fahrzeugversuche bei denen sich ein oder mehrere Fahrzeuge zu einer bestimmten Zeit an einer definierten Wegmarke befinden müssen, um beispielsweise zeitgenau in bestimmte Messbereiche einzufahren.
- Entwicklung und Validierung zukünftiger Fahrerassistenzsysteme und Fahrdynamikregelungen
Bsp: ACC, Abbiegeassistent, Collision Avoidance etc. - Unfallrekonstruktion
insbesondere für Fälle, bei denen ein Unfallgeschehen mit zwei beteiligten Fahrzeugen nachgestellt werden muss - Crash
Kompatibilitätstests und Fahrzeug-Fahrzeug-Versuche unter beliebigen Winkeln







